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Ich bin Studentin im Bereich Journalismus und schreibe unter verschiedenen Decknamen fuer mehrere Webseiten, deren Namen ich hier nicht nennen werde. Eine Auswahl meiner Textentwuerfe findet ihr hier - ich wuerde mich sehr ueber ein Feedback freuen. - Liebe Gruesse Emily ! ^.-

Alter: 26
 

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Als ich noch jung war...:
wollte ich schon immer schreiben.

Wenn ich mal groß bin...:
will ich das immernoch.



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Leere

Leere. Die weißen Wände kamen näher. Engten sie ein. Sie fingen an zu schreien. Immer lauter, sodass sie nach einer Weile gezwungen war sich panisch die Hände auf die Ohren zu pressen. So lag sie nun da. Versuchte zu vergessen. Ihn zu vergessen. Aber je mehr sie es versuchte, desto häufiger scheiterte sie daran, ihre verliebten Gedanken endgültig aus ihrem Leben zu verbannen. Zu tief saßen noch die Erinnerungen an die letzte gemeinsame Nacht. Sie war müde. Jeder einzelne Knochen in ihr, war müde von den Strapazen der letzten Monate. Eben jene Strapazen, die eine Affäre und das daraus resultierende Verliebt sein mit sich brachten. Dabei wollte sie sich doch gar nicht mehr verlieben – aber er hatte ihr keine andere Wahl gelassen. Sie hatte alles losgelassen, nur um seine helfende Hand zu nehmen und jetzt zog er sie zurück. Dabei hatte sie sich am Anfang doch so sicher, so begehrt und selbstbewusst gefühlt. Und jetzt – jetzt war alles kaputt. Sie war am Ende. Die Luft war raus. Sie wollte, konnte aber nicht mehr kämpfen. Ihre Liebe hatte es sich zur Aufgabe gemacht sie von innen heraus aufzufressen, sie zu zerstören. Die Schmerzen, die sie in jeder einzelnen Sekunde des Tages deswegen empfand, wurden immer unerträglicher, aber ihr fiel nicht ein, wie sie sich aus dieser Situation befreien konnte. Ihm endlich sagen, dass sie ihn liebte? Niemals. Das konnte sie beim besten Willen nicht tun, zu groß war die Angst davor, ihre Freundschaft dadurch zu zerstören. Aber weiter leiden ging auch nicht. Sie befand sich in einer Situation, aus der sie seit Monaten keinen Ausweg mehr fand. Sie hatte sich die Zunge an Sätzen verbrannt, die sie ihm zu sagen versuchte. Sie wollte ihm schreiben, fand nicht die richtigen Worte. So lag sie nun da inmitten all der Lügen, die sie langsam um sich herum aufgebaut hatte, damit bloß niemand sah, wie es ihr geht. Nach außen hin, zeigte sie allen ihre starke Seite, sie ließ niemanden die Möglichkeit in sie hinein zu sehen und wenn es doch jemand tat, spielte sie ihre Probleme herunter, dabei wollte sie doch eigentlich so sehr, dass ihr jemand half. Denn alleine, das hatte sie inzwischen gemerkt kam sie nicht klar. Der Schmerz in ihrem Inneren, saß inzwischen so tief, dass ihr keine Möglichkeit mehr einfiel, ihn zu vergessen. Er war ihr ständiger Begleiter, sie wurde ihn nie los, er holte sie immer wieder ein. In ihrem Inneren stieß, sie markerschütternde Schreie aus, die allerdings niemand hören konnte außer sie selbst. Sie saß in einer selbstgebauten Falle, einer Falle aus ihren eigenen Gefühlen, aus der sie keine Möglichkeit zur Flucht mehr erkannte. Dort lag sie nun, zwischen den Lügen, zwischen all dem Dreck, den ihr Herz immer wieder auskotze. Sie war leer. Ausgebrannt. Dabei wollte sie nicht sehnlicher, als ihr Leben lebendig leben. Wieder zurück ans Tageslicht. Doch sie saß inzwischen schon so lange in diesem Käfig aus Angst, Hass, Liebe und Schmerz, dass sie gar nicht mehr wusste, wie es sich anfühlte unbeschwert zu sein. Nur die kläglichen Versuche, ihren Schmerz mit Drogen zu betäuben, ließen manchmal für den Bruchteil einer Sekunde wieder die Erinnerungen, an ihr früheres Leben zu. Ein Leben, in dem sie glücklich war. In ihren Träumen konnte sie wieder glücklich lieben, sie konnte wegfliegen vor ihren Schmerzen. In ihren Träumen tanzten sie wie Verliebte. Doch in der Realität ziert dass Ballköniginkleid, welches sie in ihren Träumen trägt, bloß ihr müdes Skelett. In der Realität muss sie regelmäßig Teile von sich töten um sich kurzzeitig lebendig zu fühlen. In der Realität reden sie wie Fremde. Manchmal ging sie auf Zehenspitzen, damit die Wahrheit und die Realität sie nicht fanden. Sie einen weiteren Moment glücklich sein konnte. Und manchmal schrieb sie Briefe an ihn, niemals mit dem Gedanken daran sie wirklich abzuschicken und blutete mit jeder Zeile an ihn.
6.1.13 10:55


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